Am 10. Oktober um 16.30 Uhr wurden die Feuerwehrmänner zur Übung in die Mühlebergstraße in Heudorf alarmiert.
Annahme war, dass bei der Firma „ZMM Zerspannungsmechanik Müller“ eine CNC-Maschine brennt und eine Person vermisst wird. Auftrag war die Menschenrettung und die Brandbekämpfung sowie zu verhindern, dass das Feuer auf andere Gebäude übergreift. Einsatzleiter war der Heudorfer Benjamin Widemann, der nach der Ausbildung an der Landesfeuerwehrschule nun Gruppenführer ist. Auch für Florian Aicheler, der für die Rorgenwieser die Befehle übernahm, war es nach der gleichen Schulung der erste Übungseinsatz. Zwei-Mann-Trupps mit Atemschutzgeräten durchsuchten die durch die Nebelmaschine verrauchte Halle. Der Verletzte konnte alsbald gefunden werden und wurde an die „Helfer vor Ort“ (HvO) übergeben. Diese übernahmen die ersten medizinischen Maßnahmen zur Stabilisierung des dargestellten Bewusstlosen, der augenscheinlich eine Rauchgasvergiftung hatte. An der Gebäuderückseite nahm die Abteilung Rorgenwies eine Riegelstellung zur Absicherung der umliegenden Häuser vor. Ein gelungener Ablauf in einem anspruchsvollen Gewerbeobjekt, dass sehr verwinkelt ist und sich mitten im Dorf nah an anderen Gebäuden befindet. Dies konnten bei der Nachbesprechung auch die Beobachter Stellvertretender Kommandant Markus Reichelt und der Homberger Abteilungskommandant Frank Martin bestätigen. Diese teilten sich ungeplant diese Aufgabe, da es während der Übung einen realen Verkehrsunfall an der Bruderhofkreuzung gab und die Eigeltinger Feuerwehrangehörigen kurzzeitig zu diesem Einsatz abrückten. Sie bescheinigten auch eine gute Erkundung und einen ruhigen Ablauf mit klaren Anweisungen. Auch der Heudorfer Abteilungskommandant Kurt Fichthaler betonte, dass die Zusammenarbeit der beiden Abteilungen super geklappt hat. Und bedankte sich insbesondere bei Matthias Müller für die Zurverfügungstellung des Übungsobjektes.





