Die Abteilung Reute im Hegau

Abteilungs­kommandant: Reinhard Schwanz
Stellv. Abteilungs­kommandant: Stefan Schwald
Kassenwart: Tobias Senger
Abt. Schriftführer: Stefan Jäger

Die Ortschaft Reute im Hegau

Reute ist mit 200 Einwohnern der kleinste Ortsteil von Eigeltingen. Er liegt circa 4 km nördlich von Eigeltingen. Reute kam zum 01.01.1973 im Zuge der Gemeindegebietsreform zu Eigeltingen. Die erste urkundliche Erwähnung war im Jahr 1101.

Die Feuerwehr Reute

Der Gründungstag der FFW Reute in ihrer heutigen Form war der 04. März 1940. Als 1. Wehrführer wurde Josef Kamenzin gewählt. Sein Stellvertreter wurde Jakob Wetter. Die Freiwillige Feuerwehr Reute bestand anfangs aus 15 Feuerwehrmännern.

Gelöscht wurde damals mit einer Handdruckspritze, die durch Bütten und Eimern mit Wasser versorgt wurde. Nach der Fertigstellung einer Wasserversorgungsleitung konnte auch mit Hilfe von Unterflurhydranten Wasser zum Brandort gefördert werden, sofern dies der vom Pumpenhaus oder Wasserreservoir ausgehende Wasserdruck zuließ.

Aufgrund des neuen Feuerwehrgesetzes vom 31.01.1956 mussten die Kommandanten der freiwilligen Feuerwehren neu gewählt werden. In der Generalversammlung am 27.02.1956 übernahm Karl Schwanz vom bisherigen Kommandanten Paul Heim, der mit 66 Jahren zurückgetreten war, dessen Amt. Stellvertreter wurde Johann Jäger.

Im Jahre 1958 beschaffte sich die Gemeinde Reute eine Motorspritze Marke Magirus TS 8. Ab diesem Zeitpunkt konnte man dem Feuer mit massiveren Mitteln zu Leibe rücken. Im Jahre 1963 wurde ein Anhänger für die Motorspritze TS 8 angeschafft.

Im Jahre 1973 wurde die Gemeinde Reute im Hegau in die Gemeinde Eigeltingen eingemeindet.
Davon wurden auch die Belange der Feuerwehr berührt. Laut Eingemeindungsvertrag bleibt die Freiwillige Feuerwehr Reute als selbständige Abteilung bestehen, ist jedoch dem Gesamtkommandanten der Feuerwehr Eigeltingen unterstellt. Protokoll und Kassenführung werden in der Abteilung Reute wie bisher weitergeführt.

In der Generalversammlung am 28. Februar 1975 gab Kommandant Karl Schwanz nach über 19 Jahren als Leiter der Feuerwehr Reute seinen Rücktritt bekannt. Bei der anschließenden Neuwahl wurde Otto Moosbrugger zum Nachfolger gewählt. Karl Schwanz wurde zum Ehrenkommandant ernannt.

In der Generalversammlung am 29.03.1980 löste Urban Herz den stellvertretenden Kommandanten Walter Herz in seinem Amt ab.

Das Jahr 1986/1987 war für die Sicherstellung der Löschwasserversorgung in Reute bedeutend.
Durch den Bau der neuen Ortsdurchfahrt wurde gleichzeitig eine separate Löschwasserleitung entlang der Alemannenstraße eingebaut.
Seither ist die Feuerwehr mit ausreichend Löschwasser versorgt und die langen Löschleitungen vom Krebsbach ins Dorf fallen größtenteils weg, was eine enorme Erleichterung im Brandfall ist.

Bei den Neuwahlen des Kommandanten und des Stellvertreters in der Generalversammlung am 08. April 1995 stellten sich die bisherigen Amtsinhaber Urban Herz und Fritz Wetter nicht mehr zur Wahl. Als Nachfolger wurde Reinhard Schwanz zum Kommandanten und Bernd Kamenzin zu seinem Stellvertreter gewählt.

1996 konnte sich die Freiwillige Feuerwehr Reute, dank finanzieller Unterstützung durch Christoph Graf Douglas und mit Zustimmung des Gemeinderats, ein Löschfahrzeug LF 8 beschaffen.
Möglich geworden ist diese Anschaffung durch gute Kontakte zur Feuerwehr Kleinburgwedel bei Hannover, die Kommandant Reinhard Schwanz seit den 80er Jahren pflegt.

Aktuell

Die Freiwillige Feuerwehr Reute ist außer Feuerwehr auch sonst noch ein wichtiger Bestandteil der Dorfgemeinschaft und des Vereinslebens. So veranstaltet sie seit Jahren das Dorffest mit dem Kirchenpatrozinium, die Dorffastnacht und ist Ansprechpartner bei vielen Problemen die es im Ort zu lösen gibt. Aktuell besteht die Feuerwehr Reute aus 20 aktiven Feuerwehrmännern.

Alle aktuellen Termine finden Sie unter folgendem Link: Termine der Abteilung Reute im Hegau

Einsatzfahrzeug

Löschgruppenfahrzeug LF 8

Das Einsatzfahrzeug der Abteilung Reute ist ein Löschgruppenfahrzeug LF 8, aufgebaut auf einem Mercedes-Benz 408 mit Baujahr 1979. Neben anderer löschfahrzeugspezifischer Beladung wie bspw. Schläuche, entsprechende Strahlrohre, einer vierteiligen Steckleiter sowie einer Frontpumpe, befindet sich im Heck eine Tragkraftspritze TS 8. Zusätzlich sind vier Atemschutzgeräte vorhanden.