Am 15. Juni um 19:45 Uhr wurden die Abteilungen Rorgenwies, Eigeltingen und Heudorf zu einem Übungseinsatz nach Glashütte (zu einem Feuerwehrkameraden) alarmiert.
Annahme war, dass sich eine Feuerschale vor dem Kellerabgang erneut entzündet hatte und der Mann im dahinterliegenden Raum nicht mehr flüchten konnte. Durch die Verrauchung war für zwei weitere Menschen der Fluchtweg durch die Eingangstüre versperrt. Diese mussten über eine Leiter aus dem ersten Obergeschoss gerettet werden. Da die Person im Keller durch die lange Rauchgasintoxikation leblos war, musste diese (dargestellt an einer Puppe) nach der Rettung reanimiert werden. Unter anderem auch auf dem durch die HVO (Helfer vor Ort) eingerichteten Patientensammelplatz spielten sich dann dramatische Szenen ab. Die Mutter des Reanimationspflichtigen (die auch Notfallseelsorgerin ist) stellte, aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen, sehr gut einen psychischen Ausnahmezustand dar. Somit musste sich die Feuerwehr nicht nur um die technische Abwicklung und Rettung sowie die ersten medizinischen Maßnahmen kümmern, sondern auch intensiv um ein psychologische Betreuung. Dies muss auch im Ernstfall geschehen, da die dann nachalarmierte Notfallseelsorge einige Zeit bis zum Eintreffen benötigt. Als weiteres nicht zu erwartendes Ereignis gab es dann noch einen gespielten Atemschutznotfall, bei dem ein Feuerwehrmann im Haus bewusslos geworden war. Gezeigt hat diese Übung, dass auch die PSNV (Pyschologische Notfallversorgung), sei es für Betroffene oder für Einsatzkräfte, eine enorme Bedeutung hat. In der Nachbesprechung konnte Übungsbeobachter, Kommandant Ralf Martin, die Feuerwehrfrauen und -männer dann aber auch loben, da alle Aufgaben gut gemeistert wurden.









